{"id":355,"date":"2020-03-04T13:30:18","date_gmt":"2020-03-04T13:30:18","guid":{"rendered":"http:\/\/schule.obs-flotwedel.de\/?page_id=355"},"modified":"2024-12-09T11:40:06","modified_gmt":"2024-12-09T11:40:06","slug":"berufsorientierung-2","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/schule.obs-flotwedel.de\/?page_id=355","title":{"rendered":"Berufsorientierung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><strong>Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table><tbody><tr><td>1<\/td><td>Grundsatz des Konzeptes Berufsorientierung<\/td><td>2<\/td><\/tr><tr><td>2<\/td><td>Ausgangslage der Sch\u00fcler\/innen<\/td><td>2<\/td><\/tr><tr><td>3<\/td><td>Ziele der Bem\u00fchungen an der Oberschule Flotwedel<\/td><td>2<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;3.1<\/td><td>Informationsgewinnung<\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;3.2<\/td><td>Praxiserfahrungen sammeln&nbsp;<\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;3.3<\/td><td>Methodenkompetenz erlangen und ausbauen&nbsp;<\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;3.4<\/td><td>St\u00e4rkung des Selbstkonzepts&nbsp;<\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;3.5<\/td><td>Selbst- und Fremdeinsch\u00e4tzung&nbsp;<\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;3.6<\/td><td>Beobachtung des Arbeitsmarktes<\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;3.7<\/td><td>Berufsplanung als Strategie&nbsp;<\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;3.8<\/td><td>Dokumentation \/ Berufswahlordner<\/td><td>4<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;3.9<\/td><td>Zusammenarbeit Schule &#8211; Eltern&nbsp;<\/td><td>4<\/td><\/tr><tr><td>4<\/td><td>Ma\u00dfnahmen zur Umsetzung der Ziele<\/td><td>4<\/td><\/tr><tr><td>5<\/td><td>Umsetzung der Ma\u00dfnahmen in den einzelnen Jahrg\u00e4ngen&nbsp;<\/td><td>5<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;5.1<\/td><td>Ab Klasse 7 &#8211; Oberschule<\/td><td>5<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;5.1.1<\/td><td>Anlegen eines Berufswahlordners&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td><td>5<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;5.1.2<\/td><td>Betriebserkundungen&nbsp;&nbsp;<\/td><td>5<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;5.1.3<\/td><td>Pr\u00e4sentationstechniken<\/td><td>5<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;5.1.4<\/td><td>Erste Selbsteinsch\u00e4tzung<\/td><td>5<\/td><\/tr><tr><td>      5.1.5 <\/td><td>Kompetenzfeststellungsverfahren Profil-AC<\/td><td>5<\/td><\/tr><tr><td>      5.1.6<\/td><td>Pro Berufsweltorientierung<\/td><td>5<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;5.2<\/td><td>Klasse 8 \u2013&nbsp;Oberschule<\/td><td>5<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;5.2.1<\/td><td>Betriebserkundungen<\/td><td>5<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;5.2.2<\/td><td>Methodenkompetenz&nbsp;&nbsp;&nbsp;\u2013 Vertiefung&nbsp;<\/td><td>6<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;5.2.3<\/td><td>Betriebspraktikum (als Orientierungspraktikum)<\/td><td>6<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;5.2.4<\/td><td>Wunschberuf \/ St\u00e4rken- und Schw\u00e4chenanalyse&nbsp;<\/td><td>6<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;5.2.5<\/td><td>BIZ-Besuch \/ Berufsberatung&nbsp;&nbsp;<\/td><td>6<\/td><\/tr><tr><td>      5.2.6<\/td><td>Check the job<\/td><td>6<\/td><\/tr><tr><td>      5.2.7<\/td><td>Praxistage<\/td><td>6<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;5.3<\/td><td>Klasse 9 \/ 10 &#8211; Oberschule<\/td><td>7<\/td><\/tr><tr><td>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a05.3.1<\/td><td>Vervollst\u00e4ndigung der Bewerbungsunterlagen&nbsp;<\/td><td>7<\/td><\/tr><tr><td>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a05.3.2<\/td><td>Betriebspraktikum (als Eignungspraktikum) \u2013 Oberschule<\/td><td>7<\/td><\/tr><tr><td>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a05.3.3<\/td><td>Dokumentation in der Klasse&nbsp;<\/td><td>7<\/td><\/tr><tr><td>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a05.3.4<\/td><td>Berufsberatung&nbsp;<\/td><td>7<\/td><\/tr><tr><td>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a05.3.5<\/td><td>Anmeldung an den BBS-Schulen<\/td><td>7<\/td><\/tr><tr><td>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a05.3.6<\/td><td>Speed-dating<\/td><td>\u00a07<\/td><\/tr><tr><td>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a05.3.7<\/td><td>Bewerbungstraining&nbsp;<\/td><td>\u00a07<\/td><\/tr><tr><td>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a05.3.7.1<\/td><td>Schwerpunktbildung \/ Profil &#8211; WPK<\/td><td>8<\/td><\/tr><tr><td>6<\/td><td>Sch\u00fclerfirma<\/td><td>8<\/td><\/tr><tr><td>7<\/td><td>Eingliederung der Berufsorientierung in den Regul\u00e4ren Fachunterricht<\/td><td>8<\/td><\/tr><tr><td>8<\/td><td>Evaluation&nbsp;<\/td><td>8<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>1. Grundsatz des Konzeptes Berufsorientierung&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Grundsatz des Berufsorientierungskonzepts der Oberschule Flotwedel gilt das Bem\u00fchen um eine Vor\u00adbereitung der Sch\u00fcler\/innen zur Aufnahme einer Berufst\u00e4tigkeit und die Bef\u00e4higung, eine begr\u00fcndete Be\u00adrufswahlentscheidung zu treffen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu werden berufsorientierende Ma\u00dfnahmen auf der Grundlage schulformspezifischer Zielsetzungen und unter Ber\u00fccksichtigung der Gegebenheiten in Celle und Umgebung durchgef\u00fchrt. Eine f\u00e4cher\u00fcbergreifende Berufsorientierung wird angestrebt. Die Klassen werden durch eine sozialp\u00e4dagogi\u00adsche Fachkraft im Rahmen des Programms zur Berufsorientierung und Berufsbildung gezielt unterst\u00fctzt. Dar\u00fcber hinaus arbeiten die Fachlehrkr\u00e4fte und die Sozialp\u00e4dagogin aktiv mit Betrieben, Wirtschaftsver\u00adb\u00e4nden, berufsbildenden Schulen, der Berufsberatung der Arbeitsagenturen und anderen au\u00dferschulischen Partnern zusammen. Ebenso ist die Durchf\u00fchrung von Kompetenzfeststellungsverfahren ein fester Be\u00adstandteil der Berufsorientierung an unserer Schule. Somit soll ein erfolgreicher Berufseinstieg erm\u00f6glicht und eine Verbesserung der Ausbildungsf\u00e4higkeit der Sch\u00fcler\/innen erzielt werden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Ausgangslage der Sch\u00fcler\/innen&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der \u00dcbergang von der Schule in eine Berufsausbildung oder in eine weiterf\u00fchrende Schule f\u00fchrt bei den Jugendlichen h\u00e4ufig zu einer Phase der Instabilit\u00e4t. Gewohntes muss zur\u00fcckgelassen werden, Unbekann\u00adtes kommt auf die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen zu. Diese Konstellation werden sie im weiteren Verlauf des Lebens noch h\u00e4ufig erleben, da der Startberuf vielfach nicht der Lebensberuf sein wird. Viele Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen stehen den Problemen der \u00dcbergangsphase recht hilflos gegen\u00fcber, sie verf\u00fcgen nicht \u00fcber geeignete Strategien, den \u00dcbergang f\u00fcr sich sinnvoll zu gestalten. Eine wesentliche Ursache f\u00fcr die Unsicherheit der Jugendlichen ist in der mangelnden F\u00e4higkeit bez\u00fcglich der Selektion und Aufnahme relevanter Informationen zu sehen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz aller Bem\u00fchungen der Schule und der Berufsberatung ist eine wesentliche Grundlage f\u00fcr die Wahl eines Startberufs die Information durch Eltern oder Freunde. Hier kann nicht davon ausgegangen werden, dass diese Informationen strukturiert und auf die F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten des Jugendlichen zuge\u00adschnitten sind. Es spielen Projektionen eigener Erfahrungen mit einem Beruf eine Rolle, aber auch gehei\u00adme W\u00fcnsche \u2013 \u201eMein Sohn\/meine Tochter soll es besser haben.\u201c \u2013 beeinflussen die Ratschl\u00e4ge. Nicht zu\u00adletzt findet man h\u00e4ufig W\u00fcnsche der Eltern wieder, die sie bei ihrer Berufswahl nicht verwirklichen konn\u00adten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich zum Problem der zur Verf\u00fcgung stehenden Informationsquellen ist die Menge der m\u00f6glichen Berufe f\u00fcr die Sch\u00fcler\/innen der Hauptschule zun\u00e4chst einmal eingeschr\u00e4nkt. Zwar besteht mit dem Hauptschulabschluss die Berechtigung, fast alle Ausbildungsberufe zu ergreifen, doch sieht die Praxis so aus, dass viele Arbeitgeber Ausbildungsstellen mit Realsch\u00fclern oder Gymnasiasten besetzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>War es vor einer Generation noch die Regel, dass der Startberuf gleich dem Lebensberuf und die ers\u00adte Arbeitsstelle auch die einzige war, so kann man heute von einer \u201ePatchworkkarriere\u201c ausgehen. W\u00e4h\u00adrend der Zeit als Erwerbst\u00e4tiger ist es notwendig, immer wieder umzulernen, evtl. einen neuen Beruf zu ergreifen. Dadurch kommt es darauf an, dass Strategien entwickelt werden, wie man sich orientiert, wie man sich neuen Berufen n\u00e4hert, wie man erfolgreich in neue Berufe einsteigt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammengefasst sehen wir vier wesentliche Bereiche:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Berufswahl als Prozess&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Individuelle und strukturierte Informationsaufnahme&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Erweiterung des Berufswahlblickwinkels&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Berufswahlentwicklung&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Ziele der Bem\u00fchungen an der Oberschule Flotwedel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gem\u00e4\u00df der Struktur der Ausgangslage muss es das wesentliche Ziel der Berufsorientierung an unserer Schule sein, die Sch\u00fcler\/innen mit relevanten Informationen zu versorgen und sie in die Lage zu versetz\u00aden, diese Informationen mit den eigenen Pr\u00e4ferenzen, F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten so abzugleichen, dass sie eine tragf\u00e4hige, begr\u00fcndete Entscheidung f\u00fcr einen Startberuf treffen k\u00f6nnen. Der Prozess hat das Ziel, vom Traum- \u00fcber den Wunsch- zu einem Startberuf zu gelangen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.1 Informationsgewinnung&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Gewinnung von Informationen beginnt auf der Basis eines Wunschberufs. Als Grundlage k\u00f6nnen die Schriften der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit dienen. Zus\u00e4tzliche Informationen bekommen die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen bei Expertenbefragungen anl\u00e4sslich von Betriebserkundungen. Das Internet kann ebenfalls als Informationsquelle genutzt werden. Die Informationen sind unter bestimmten Aspekten zu strukturie\u00adren, damit sp\u00e4ter ein Vergleich der einzelnen Berufe vorgenommen werden kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.2 Praxiserfahrungen sammeln&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die gewonnenen Informationen sind in der Praxis auf ihr Zutreffen zu untersuchen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fcler\/innen lernen Arbeit kennen. Sie bekommen ein Gesp\u00fcr f\u00fcr die Anforderungen, die einzelne Beru\u00adfe an sie stellen. Diese Anforderungen k\u00f6nnen k\u00f6rperlicher Art sein, sie k\u00f6nnen aber auch als ein be\u00adstimmtes Fertigkeits- und F\u00e4higkeitsprofil beschrieben werden. Praxiserfahrungen sind Anlass, den Wunschberuf kritisch zu hinterfragen. Sie dienen aber auch dazu, die Arbeit in der Schule unter einem an\u00adderen Blickwinkel zu betrachten und einen Motivationsschub bei den Sch\u00fclern auszul\u00f6sen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.3 Methodenkompetenz erlangen und ausbauen&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen m\u00fcssen die Kompetenz erwerben, Informationen selbstst\u00e4ndig zu gewinnen und sie zu strukturieren. Dazu m\u00fcssen sie \u00fcber das geeignete Werkzeug verf\u00fcgen. Somit ist es zwingend erforderlich, dass sie verschiedene Methoden in diesem Zusammenhang kennen lernen und auch beherr\u00adschen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.4 St\u00e4rkung des Selbstkonzepts&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein wesentliches Ziel muss es sein, das Selbstkonzept der Sch\u00fcler\/innen zu st\u00e4rken. Die Entwicklung der eigenen F\u00e4higkeiten im Hinblick auf die Anforderungen einer beruflichen T\u00e4tigkeit geh\u00f6rt hier ebenso dazu wie die Erh\u00f6hung der Frustrationstoleranz. Gerade die zu erwartende sich mehrfach wiederholende Ablehnung einer Bewerbung nagt am Selbstbewusstsein der Sch\u00fcler\/innen. Es muss klar herausgearbeitet werden, dass diese Ablehnungen keine Aussagen \u00fcber ihren Wert als Person treffen. Das selbstbewusste Auftreten bei einem Bewerbungsgespr\u00e4ch muss ge\u00fcbt werden, die Herausstellung der eigenen F\u00e4higkei\u00adten und Fertigkeiten sollte den Sch\u00fcler\/innen gelingen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.5 Selbst- und Fremdeinsch\u00e4tzung&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit zunehmendem Alter muss den Sch\u00fcler\/innen die Selbsteinsch\u00e4tzung ihrer F\u00e4higkeiten und Fertigkei\u00adten besser gelingen. Es sind geeignete Methoden und Raster zu entwickeln, die ihnen diese Aufgabe erleichtern. Eine treffende Einsch\u00e4tzung ist die Grundlage einer begr\u00fcndeten Berufswahl, denn es werden dadurch bestimmte Berufe ausgeschlossen, andere, die vorher nicht beachtet worden sind, ge\u00adraten in den Blick. Eine Selbsteinsch\u00e4tzung muss immer an einer Fremdeinsch\u00e4tzung relativiert werden. Dieser Spiegel verhindert eine durch den Berufswunsch gefilterte einseitige Einsch\u00e4tzung durch die Sch\u00fcler\/innen. Es muss erreicht werden, dass sie sich auf Fremdeinsch\u00e4tzungen durch Lehrer und Ausbil\u00adder in den Betrieben einlassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.6 Beobachtung des Arbeitsmarktes&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fcler\/innen m\u00fcssen lernen, ihren \u201eWert\u201c f\u00fcr den Arbeitsmarkt st\u00e4ndig zu untersuchen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn sie im Rahmen der Berufsorientierung die Kompetenz erwerben sollen, auch in ferneren Lebenssituationen begr\u00fcndet und effektiv Berufswahl durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen, ist es notwendig, den Arbeitsmarkt st\u00e4ndig auf sich \u00e4ndernde Anforderungen hin zu untersuchen. Sich \u00e4ndernde Anforde\u00adrungen bedingen eine \u00c4nderung im Verh\u00e4ltnis zu den eigenen Fertigkeiten und F\u00e4higkeiten und m\u00fcssen Anpassungsaktivit\u00e4ten hervorrufen. Nur wer eine gute Passung zwischen eigenem Profil und Anforde\u00adrungsprofil aufweist, hat gute Chancen auf Berufst\u00e4tigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.7 Berufsplanung als Strategie&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fcler\/innen m\u00fcssen lernen, ihren Wunschberuf \u00fcber Umwege zu erreichen. Das Zwischenschalten einer weiterf\u00fchrenden Schule zur Verbesserung der Noten ist ebenso eine M\u00f6glichkeit wie die Ausbildung in einem Beruf, der dem Wunschberuf \u00e4hnlich ist. Mit diesen Kenntnissen gelingt eine Ausbildung im Wunschberuf zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt vielleicht leichter und erfolgreicher.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.9 Zusammenarbeit Schule &#8211; Eltern&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine wesentliche Aufgabe ist die Einbeziehung der Eltern in den Prozess der Berufsorientierung. Eltern m\u00fcssen \u00fcber die gleichen Informationen verf\u00fcgen wie ihre Kinder. Zus\u00e4tzlich muss die Schule ihnen transparent machen, mit welchen Mitteln und Methoden sie eine fundierte Berufswahlf\u00e4higkeit ihrer Kin\u00adder erreichen will.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Ma\u00dfnahmen zur Umsetzung der Ziele&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Folgende Ma\u00dfnahmen sollen der Sicherung der Ausbildungsf\u00e4higkeit und&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Berufswahlkompetenz dienen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Betriebserkundungen&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Praxistage\/ Betriebstage&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Betriebspraktika<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Methodentraining \/ Im Rahmen der Unterrichtsqualifizierung sind mehrere Methodentage im Jahreska\u00adlender implementiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bewerbungstraining \/ Assessment&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;BIZ-Besuche<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Kooperation mit der Stiftung Niedersachsen Metall und daraus resultierende Besichtigungen (z.B. Tech-Lab etc.)<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sichtung der Schriften der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;\u201eCheck the job\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Kompetenzanalyse Profil AC Niedersachsen<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;BBS \u2013 Informationsveranstaltungen f\u00fcr Sch\u00fcler und Eltern&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;ggf. Kooperation mit ortsans\u00e4ssigen Firmen<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Praxisorientierte Lernphasen innerhalb des Fachunterrichts &#8211; eine f\u00e4cher\u00fcbergreifende Berufsorientie\u00adrung wird angestrebt<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;Berufsorientierende Ma\u00dfnahmen in Klasse 7 der Oberschule zur Vorbereitung auf die Profilwahl (Kom\u00adpetenzfeststellung)<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Schwerpunktbildung in der Oberschule, in einem der Profile Gesundheit und Soziales, Technik oder Wirtschaft. Das Angebot richtet sich nach den or\u00adganisatorischen, personellen und s\u00e4chlichen Gegebenheiten an der OBS Flotwedel<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Teilnahme am \u201eZukunftstag\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Beratung durch die Agentur f\u00fcr Arbeit (ca. alle sechs Wochen)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aktionen und Veranstaltungen werden im Unterricht vor- und nachbereitet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Umsetzung der Ma\u00dfnahmen in den einzelnen Jahrg\u00e4ngen&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.1 Ab Klasse 7 \u2013 M\u00f6gliche Angebote<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.1.1 Betriebserkundungen&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Betriebserkundungen (m\u00f6glichst zwei) sollten verschiedene Berufsfelder aus dem Handel, dem Handwerk oder der Dienstleistung abdecken. Als Erkundungsobjekte sind ortsans\u00e4ssige Firmen zu w\u00e4h\u00adlen. Die Sch\u00fcler\/innen erarbeiten vorher einen Erkundungsplan mit unterschiedlichen Fragestellun\u00adgen und Zielsetzungen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Handel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Welche Produkte stehen wo und warum?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Welche Aufgaben haben die Mitarbeiter?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wann sind die \u00d6ffnungs- und Arbeitszeiten?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Welche Ausbildungspl\u00e4tze bietet dieser Betrieb?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Welche Qualifikation ist f\u00fcr diesen Beruf erforderlich?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sind Weiterbildungs- oder Fortbildungsma\u00dfnahmen m\u00f6glich?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Handwerk:&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie ist der Arbeitsplatz strukturiert?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Welche Maschinen werden eingesetzt?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Welche Sicherheitsvorschriften m\u00fcssen beachtet werden?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dienstleistung:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Welche Dienstleistung wird angeboten?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie werden die Dienstleistungen dokumentiert?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Welche Rechtsvorschriften begleiten diesen Beruf?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Aufz\u00e4hlung ist nicht abschlie\u00dfend. F\u00fcr die Erkundung werden weitere Informations- und Struktu\u00adrierungsmaterialien verwendet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.1.2 Infomobil der Metall- und Elektroindustrie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sch\u00fcler\/innen k\u00f6nnen in der 7. Klasse bereits erste Einblicke in die Metall- und Elektroberufe erlangen und an der Schulveranstaltung teilnehmen, wenn ihrerseits ein besonderes Interesse besteht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.1.3 Pr\u00e4sentationstechniken&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Basis des Erkundungsplans sollen einfache Pr\u00e4sentationstechniken erlernt und trainiert werden. Dies kann in Gruppen-, Einzel- oder Partnerarbeit in Form von Vortr\u00e4gen, Plakaten, Po\u00adwerPoint oder Zeichnungen geschehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.1.4 Erste Selbsteinsch\u00e4tzung&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sch\u00fcler werden ermutigt, eine erste vorsichtige Selbsteinsch\u00e4tzung im Hinblick auf ihren Wunschbe\u00adruf vorzunehmen. Sie bekommen erste Einblicke in die realistische Arbeitswelt und k\u00f6nnen unter Um\u00adst\u00e4nden die Diskrepanz zwischen ihrem Wunschberuf und der Wirklichkeit feststellen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.1.5 Kompetenzfeststellungsverfahren Profil-AC<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende des 7. Schuljahres durchlaufen alle Sch\u00fcler\/innen das Kompetenzfeststellungs- verfahren, um eine erste berufliche Beratung zu erfahren.&nbsp;&nbsp;Dabei soll sowohl die Selbsteinsch\u00e4tzung gef\u00f6rdert, als auch eine berufliche Orientierung und Hilfestellung erfolgen. Der Ablauf und die Organisation findet am Ende des Schuljahres statt und dient damit auch als Vorbereitung f\u00fcr die stattfindenden Praktika der 8. Klasse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.1.6 Pro Berufsweltorientierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Pro Berufsweltorientierung Die vom Bildungsnetzwerk der Nieders\u00e4chsischen Wirtschaft initiierte Veranstaltung Pro Berufsfeldorientierung wird f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des 7. Jahrgangs ausgerichtet. \u00c4hnlich der Veranstaltung \u201eCheck the job\u201c erhalten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler durch die Anwesenheit regionaler Betriebe erste praktische Einblicke in verschiedene Berufsfelder. Hier soll ein Einstieg in die Berufsorientierung erfolgen, der gleichzeitig zur Vorbereitung des in Jahrgang 8 stattfindenden Praktikums dient. Auch kann hierdurch eine erste Orientierung hinsichtlich der in Jahrgang 8 stattfindenden Praxistage an den berufsbildenden Schulen in Celle erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.2 Klasse 8<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.2.1 Betriebserkundungen&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Erkundung in einem Betrieb ist als Option zu verstehen, sofern die Rahmenbedingungen sowohl aus schulischer als auch betrieblicher Sicht stimmig sind. Hier k\u00f6nnen die Sch\u00fcler\/innen T\u00e4tigkeitsmerkmale und Arbeitsabl\u00e4ufe in verschiedenen Berufen kennen lernen und dar\u00fcber hinaus einen Einblick in Grund\u00adqualifikationen allgemeiner Art gewinnen. W\u00fcnschenswert ist es, dass aktuelle Ereignisse, Erfahrungen und Fragen in den entsprechenden Unterrichtsf\u00e4chern integriert und aufgearbeitet werden.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.2.2 Methodenkompetenz&nbsp;&nbsp;&nbsp;\u2013 Vertiefung&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schwerpunkte bilden \u00dcbungen zur Steigerung der Lesefertigkeit, die Vermittlung von Techniken der Informationsentnahme und multimedialer Informationsbeschaffung, das Einfordern von fachsprachlichen Ausdrucksweisen und damit die Bef\u00e4higung, sich \u00fcber Sachverhalte zu informieren und zu argumentieren. Das fortschreitende Erlernen der Normen der Stan\u00addardsprache und die Gewinnung der Sicherheit im m\u00fcndlichen und schriftlichen Gebrauch werden ver\u00adtieft:&nbsp;&nbsp;\u00dcbungen zur Sprachrichtigkeit, zur Sprachgestaltung und das Ein\u00fcben von Korrekturverfahren (Be\u00adnutzen von W\u00f6rterb\u00fcchern und Nachschlagewerken) sind wichtige Bestandteile zur Gewinnung von Kenntnissen und Fertigkeiten in den Bereichen des Sprechens und der Sprache. Dazu geh\u00f6ren \u00dcbungen zum Formulieren von Behauptungen und ihren Begr\u00fcndungen, das Berichten \u00fcber Ereignisse und Vor\u00adg\u00e4nge (z.B. T\u00e4tigkeitsbericht\/ Augenzeugenbericht &#8230;), das Beschreiben von Vorg\u00e4ngen und das Protokol\u00adlieren.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso muss die F\u00e4higkeit, sich auf den Gespr\u00e4chspartner einstellen zu k\u00f6nnen (zuh\u00f6ren, nachfragen, zu\u00adsammenfassen, pr\u00e4sentieren von Arbeitsergebnissen, Textinformation zeichnerisch auf Plakaten darstellen \u2013 Visualisierungstechniken), vertieft werden. Das Trainieren von Bewerbungs- und Vorstellungsgespr\u00e4chen erh\u00e4lt besondere Bedeutung (K\u00f6rpersprache, K\u00f6rperhaltung, Aktives Zuh\u00f6ren, H\u00f6flichkeit, Fragen formulieren, Angst \u00fcberwinden, &#8230;)&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine effektive pers\u00f6nliche St\u00e4rkung unserer Sch\u00fcler\/innen zeigt sich erst dann, wenn die o.g. Verhaltens\u00adweisen und \u00dcbungen in den gesamten F\u00e4cherkanon unserer Schule implementiert sind. \u00dcbungen zur Per\u00ads\u00f6nlichkeitsst\u00e4rkung sollten kontinuierlich in jedem Unterrichtsfach stattfinden. Unterst\u00fctzend sind auch im Rahmen der Unterrichtsqualifizierung vier Methodentage im Jahreskalender implementiert.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.2.3 Betriebspraktikum (als Orientierungspraktikum)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des ersten Halbjahres absolvieren die Sch\u00fcler\/innen ein zweiw\u00f6chiges Praktikum. Dem Be\u00adtriebspraktikum wird eine entscheidende Funktion bei der Hinf\u00fchrung zu einer kritisch-produktiven Aus\u00adeinandersetzung mit der Berufs-, Arbeits- und Wirtschaftswelt zugemessen. Es soll den Jugendlichen einen ersten Einblick in die Arbeitswelt geben (kein Eignungstest, keine Stellenvermittlung). Die Sch\u00fcler\/innen berichten schriftlich, in Form einer Praktikumsmappe, \u00fcber das Praktikum. Der Lehrer be\u00adreitet die Sch\u00fcler im Unterricht gr\u00fcndlich auf die Praktikumszeit vor und wertet nach dem Praktikum die Beobachtungen und Erkenntnisse aus. Die Sch\u00fcler\/innen pr\u00e4sentieren ihre Ergebnisse und Erfahrungen in einer Praktikumsausstellung. Eine Bescheinigung \u00fcber die Praktikumszeit mit abschlie\u00dfender Bewertung des Praktikanten wird von den Betrieben ausgestellt. Die Einsch\u00e4tzung durch die Betriebe nutzt der Prak\u00adtikant, um seine eigenen bisherigen Einsch\u00e4tzungen zu relativieren oder zu \u00fcberpr\u00fcfen.&nbsp;&nbsp;(siehe auch 5.3.3)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.2.4 Wunschberuf \/ St\u00e4rken- und Schw\u00e4chenanalyse&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Phase der Praktikumsnachbereitung werden Wunschberufe \u00fcberdacht und im Hinblick auf tats\u00e4ch\u00adlich zu erlangende Schulabschl\u00fcsse hin realit\u00e4tsnah adaptiert. Ein Blick auf das letzte Zeugnis kann an dieser Stelle sehr ern\u00fcchternd \/ ermunternd wirken und eine Neuorientierung ausl\u00f6sen. Hilfreich f\u00fcr die Bestimmung des eigenen Berufswunsches sind mehrfache Selbsteinsch\u00e4tzungen (Wie sehe ich mich selbst?) und Fremdeinsch\u00e4tzungen (Wie sehen mich andere \u2013 Eltern, Verwandte, Freunde, Lehrer, Betreu\u00ader &#8230;), die mithilfe von Einsch\u00e4tzungsb\u00f6gen durchgef\u00fchrt werden. Dar\u00fcber hinaus werden die Berufs\u00adwahlmappen \u201ePlanet Beruf\u201c der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit bearbeitet. Diese Arbeit wird in Klasse 9 fort\u00adgesetzt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.2.5 BIZ-Besuch \/ Berufsberatung&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Klassenlehrer (mit Unterst\u00fctzung der Berufsberaterin sowie der Fachbereichsleitung Wirt\u00adschaft) werden die Sch\u00fcler\/innen \u00fcber die M\u00f6glichkeiten der Informationsgewinnung im Berufsinformati\u00adonszentrum (BIZ) informiert. Die Sch\u00fcler\/innen erfahren im BIZ Einzelheiten \u00fcber: Ausbildung, Berufs\u00adbilder und Anforderungen, Weiterbildung und Umschulung, Besch\u00e4ftigungsalternativen, Arbeitsmarktent\u00adwicklungen usw. Im BIZ k\u00f6nnen sie sich ausf\u00fchrlich informieren und nach passenden Stellen- und Wei\u00adterbildungsangeboten suchen. Somit werden die Jugendlichen ihren Wunschberuf pr\u00e4zisieren k\u00f6nnen. Ei\u00adgenst\u00e4ndige Besuche im BIZ sind erg\u00e4nzend anzuraten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.2.6 \u201eCheck the Job\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p> Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nehmen in der 8. Klasse verbindlich an der Veranstaltung \u201eCheck the job\u201c teil. In Kooperation mit der Stiftung NiedersachsenMetall und lokalen Unternehmen findet an diesem Tag eine Berufsfelderkundung statt. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erhalten einen praktischen Einblick in verschiedene Berufsfelder und k\u00f6nnen sich f\u00fcr ihr anstehendes Praktikum bewerben. Individuelle W\u00fcnsche sollen bei der Wahl des Berufsfeldes nach M\u00f6glichkeit ber\u00fccksichtigt werden. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.2.7 \u201ePraxistage\u201c <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler besuchen an vier Schultagen w\u00e4hrend des Schuljahres die BBS II oder die BBS III, um dort an einem fachpraktischen Angebot teilzunehmen. Auf diesem Weg erhalten sie konkrete Einblicke in die Arbeit an den berufsbildenden Schulen, lernen die dortigen Abl\u00e4ufe kennen und k\u00f6nnen praktische Erfahrungen in berufsspezifischen T\u00e4tigkeiten sammeln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.3 Klasse 9 \/ 10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.3.1 Vervollst\u00e4ndigung der Bewerbungsunterlagen&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das kommende Betriebspraktikum sind die Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren und durch zwischenzeitlich erworbene Zertifikate zu erg\u00e4nzen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf werden im Fach Deutsch und Wirtschaft stilistisch \u00fcberarbeitet und den \u00fcblichen Standards angepasst.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.3.2 Betriebspraktikum (als Eignungspraktikum) \u2013 Oberschule<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Praktikum findet im erw\u00e4hlten Wunschberuf statt. Der Schwerpunkt liegt darauf, diesen Beruf zu re\u00adflektieren und eigene Vorstellungen \u00fcber ihn notfalls zu \u00fcberarbeiten.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zur St\u00e4rkung des Selbstkonzeptes der Praktikanten geh\u00f6rt bei diesem Praktikum die schriftliche Bewerbung auf einen Praktikumsplatz. Die Sch\u00fcler\/innen erkunden selbstst\u00e4ndig, ob Betriebe f\u00fcr sie einen Praktikumsplatz zur Verf\u00fcgung stellen. Die Sch\u00fcler arbeiten erneut mit der Mappe \u201eMein Be\u00adtriebspraktikum\u201c, um sich Klarheit dar\u00fcber zu verschaffen, ob ihre F\u00e4higkeiten, Neigungen, Fertigkeiten, gesundheitlichen M\u00f6glichkeiten usw. \u00c4nderungen erfahren haben.&nbsp;&nbsp;F\u00fcr Klasse 9 der Oberschule ist ein zweiw\u00f6chiges Praktikum im ersten Schulhalbjahr vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.3.3 Dokumentation in der Klasse&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erfahrungen werden zusammen mit Gegenst\u00e4nden, die f\u00fcr den jeweiligen Beruf charakteristisch sind, pr\u00e4sentiert. Erfahrungsgem\u00e4\u00df bevorzugen die Sch\u00fcler hierzu eine Collage, wobei mit dem Fach Kunst zu\u00adsammengearbeitet wird. Andere Pr\u00e4sentationsformen (Film, Fotoserie usw.) sind der Kreativit\u00e4t der Sch\u00fc\u00adler \u00fcberlassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zur verbalen F\u00f6rderung halten die Sch\u00fcler zu ihrer Dokumentation ein Kurzreferat in der Ausstellung, wobei die Darstellung als Ged\u00e4chtnisst\u00fctze dient. Eine sinnvolle Gliederung des Referats wird ebenso wie eine schriftliche Textst\u00fctze in Stichworten erwartet. \u00dcbersteigt das Format der Dokumentation die Ma\u00dfe des Berufswahlordners, so sind Fotografien anzufertigen, um sie dem Ordner beizuf\u00fcgen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.3.4 Berufsberatung&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sch\u00fcler\/innen k\u00f6nnen sich regelm\u00e4\u00dfig und individuell (auch mit ihren Eltern zusammen) beraten las\u00adsen. Eine allgemeine Information \u00fcber Sinn und Ablauf der Beratungen findet in Zusammenarbeit der Wirtschaftslehrer mit der Berufsberaterin in Einzelgespr\u00e4chen statt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.3.5 Anmeldung an den BBS-Schulen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sch\u00fcler\/innen werden zu Beginn des 2. Halbjahres der 9. oder 10. Klasse an den Berufsbildenden Schulen in Celle angemeldet, sofern sie keinen Ausbildungsvertrag unterschrieben haben. Dabei \u00fcbernehmen die Fachlehrer Wirtschaft eine beratende Funktion.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.3.6 Speed-dating<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sch\u00fcler\/innen wird im Laufe der 9. und 10. Klasse mehrfach die Gelegenheit angeboten, an speed-datings in der Region teilzunehmen. Dabei werden im Vorfeld die Bewerbungsunterlagen vorbereitet und die Sch\u00fcler\/innen w\u00e4hrend der Veranstaltung betreut. Diese Veranstaltungen werden mit der Agentur f\u00fcr Arbeit durchgef\u00fchrt, die die Veranstaltungen ebenfalls betreut. Momentan finden speed-datings an der Oberschule Wathlingen und der BBS II. statt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.3.7 Bewerbungstraining&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Schuljahres der 9. (und auch 10.) Klasse werden externe Bewerbungstrainer engagiert, um auch im Hinblick auf das anstehende Betriebspraktikum und eventuellen Bewerbungsgespr\u00e4chen den Sch\u00fcler\/innen Hilfen zu geben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Da in Bewerbungsgespr\u00e4chen h\u00e4ufig Fragen zu Allgemeinbildung gestellt werden, ist der Fachbereich GSW gefordert, umfassende und sinnvolle \u00dcbungsb\u00f6gen zur Verf\u00fcgung zu stellen. Die Sch\u00fcler werden angehalten, mindestens einmal t\u00e4glich Nachrichten zu verfolgen und eine Tageszeitung zu lesen. Diese Nachrichten werden stichwortartig notiert und im Unterricht vorgetragen, entsprechende Unterrichtszeit wird zur Verf\u00fcgung gestellt. Das Pers\u00f6nlichkeitsmerkmal \u201eTeamf\u00e4higkeit\u201c spielt in vielen Berufen eine wesentliche Rolle. Bei entsprechender Unterrichtsgestaltung k\u00f6nnen die F\u00e4cher Physik, Chemie, Werken, Hauswirtschaft und Sport wesentliche Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Herausbildung dieses Merkmals bieten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Schulinterne Bewerbungstrainings finden ab Schuljahresbeginn fortlaufend statt. Hierzu bieten sich Rollenspiele an.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.3.7.1 Schwerpunktbildung \/ Profil &#8211; WPK<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Profilbildung \/ Verankerung von Schwerpunkten (Profile) im Wahlpflichtunterricht in Klasse&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>9 und 10. Angebot von mindestens einen der Schwerpunkte Sprachen, Wirtschaft, Technik oder Gesund\u00adheit und Soziales. Das Angebot zur Schwerpunktbildung richtet sich nach den organisatorischen, perso\u00adnellen und s\u00e4chlichen Gegebenheiten an der OBS. Aktuell k\u00f6nnen Gesundheit und Soziales und Wirtschaft als Profil angeboten werden. Weitere F\u00e4cher im Bereich WPK w\u00e4ren Informatik, Hauswirtschaft und Technik.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Sch\u00fclerfirma<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Catering-Sch\u00fclerfirma wird von der Klasse 9 der Oberschule im Rahmen einer Hauswirtschaft-Wirtschaft Kooperation gef\u00fchrt. Die Sch\u00fcler\/innen betreuen die Schulcafeteria und erlernen dabei Grundlagen des Rechnungswesens und der Betriebswirtschaftslehre sowie der Hauswirtschaftlichen T\u00e4tigkeiten. Begleitet werden die Klassen durch die Fachlehrkr\u00e4fte in Hauswirtschaft und Wirtschaft. Dabei erfolgt eine Kooperation mit dem startup-school-Projekt und damit eine Kooperation mit der IHK. Es wird zus\u00e4tzlich eine Betriebsbesichtigung und eine abschlie\u00dfende Pr\u00fcfung erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Eingliederung der Berufsorientierung in den regul\u00e4ren Fachunterricht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Siehe schulinterne Arbeitspl\u00e4ne der jeweiligen F\u00e4cher<\/p>\n\n\n\n<p><strong>8. Evaluation&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das vorliegende Konzept leitet einen Prozess ein, der zu einer Optimierung der Berufsorientierung unse\u00adrer Sch\u00fcler\/innen f\u00fchren soll. Daraus resultiert, dass die aufgef\u00fchrten Ma\u00dfnahmen nicht festgeschrieben sind, sondern in Abst\u00e4nden immer wieder zur Disposition gestellt werden m\u00fcssen. Um eine zielgerichtete Verbesserung zu erreichen, ist es notwendig, Merkmale f\u00fcr den Erfolg oder Misserfolg einzelner Ma\u00df\u00adnahmen festzulegen. Bei der Evaluation der Bem\u00fchungen k\u00f6nnten folgende Merkmale herangezogen werden:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zufriedenheit der Sch\u00fcler\/innen mit ihren Fortschritten&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zufriedenheit der Betriebe hinsichtlich der Sch\u00fclerleistungen und der Zusammenarbeit mit den Betreu\u00adern&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zufriedenheit der Eltern mit den durchgef\u00fchrten Ma\u00dfnahmen&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zufriedenheit der Lehrer\/innen hinsichtlich Durchf\u00fchrbarkeit und Effizienz der Ma\u00dfnahmen&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Qualit\u00e4t des Berufswahlordners&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;R\u00fcckmeldung der Berufsberatung \u00fcber das Ausma\u00df an Realismus hinsichtlich des angestrebten Berufs und an Vorwissen, das in die Beratung eingebracht wird&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Im Unterricht erkennbare Ver\u00e4nderungen im Bereich Arbeits- und Sozialverhalten&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ver\u00e4nderungen im Leistungsbild innerhalb einzelner F\u00e4cher&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fachbereichskonferenz Wirtschaft tritt j\u00e4hrlich mindestens einmal zusammen, um \u00fcber den Erfolg des Konzeptes zu diskutieren und ggf. Nachbesserungen vorzunehmen. Zu dieser Veranstaltung k\u00f6nnen Betriebe eingeladen werden, um deren Expertise st\u00e4rker in das Konzept einzubringen.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;Inhaltsverzeichnis 1 Grundsatz des Konzeptes Berufsorientierung 2 2 Ausgangslage der Sch\u00fcler\/innen 2 3 Ziele der Bem\u00fchungen an der Oberschule Flotwedel 2 &nbsp;&nbsp;&nbsp;3.1 Informationsgewinnung 3 &nbsp;&nbsp;&nbsp;3.2 &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-355","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/schule.obs-flotwedel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/355","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/schule.obs-flotwedel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/schule.obs-flotwedel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/schule.obs-flotwedel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/schule.obs-flotwedel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=355"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/schule.obs-flotwedel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/355\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2315,"href":"http:\/\/schule.obs-flotwedel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/355\/revisions\/2315"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/schule.obs-flotwedel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=355"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}